#6 Das Pyramidendach – Worauf es ankommt…

25 Oktober 2018| News| Mareike Eckhoff

Einmal monatlich geben wir in unserer Reihe „Ein Gartenhaus für die Ewigkeit“ wichtige Tipps rund um den Gartenhaus-Bau. Unsere Architekten und Holz-Spezialisten erklären, wie ein langlebiges Gartenhaus im Detail aussehen sollte. Von der Materialwahl bis hin zur Fertigstellung wird alles erläutert. Werden auch Sie zum Holz-Gartenhaus-Experten!


Die Auswahl des richtigen Daches für Ihr Gartenhaus ist eine wichtige Entscheidung und sollte gut durchdacht sein. Damit Ihr Gartenhaus für die Ewigkeit hält, ist es wichtig vor dieser Entscheidung, wichtige Faktoren mit einzubeziehen, wie zum Beispiel die Witterungsbedingungen, die Dachneigung und vieles mehr.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen einmal im Monat einen bestimmten Dachtyp vor. In den vorherigen Blogbeiträgen haben Sie bereits die charakteristischen Eigenschaften des #4 Satteldachs und des #5 Flachdachs kennengelernt und außerdem hilfreiche Tipps erhalten zum Aufbau, den unterschiedlichen Dacheindeckungen und der Dachbelastung. Eine weitere sehr interessante und immer beliebter werdende Dachform ist das Pyramidendach. Pyramidendächer bestechen vor allem durch ihren modernen Charakter und ihre Beständigkeit. Neugierig? Dann lesen Sie diesen Artikel weiter und erhalten Sie hilfreiche Informationen, zum Aufbau sowie der Dacheindeckung eines Pyramidendachs.

Was genau ist ein Pyramidendach?

Ein Pyramidendach ist eine Art Walmdach mit vier Seiten, die alle dreieckig sind und alle nach unten abfallen. Sie sind auf einem quadratischen oder rechteckigen Rahmen aufgebaut. Pyramidendächer sind eine beliebte Wahl für Schuppen, Pavillons und Gartenhäuser, da sie ein moderner Hingucker sind und sich definitiv von anderen Dachformen abheben. Das Pyramidendach ist auf Grund der besonderen Dachform sehr standhaft vor allem Wind gegenüber, da die Angriffsfläche für diesen sehr gering ist. Besondere Attraktivität erlangt das Pyramidendach auch dank der Möglichkeit Solarzellen auf den Dachflächen zu installieren.

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Die Dacheindeckung eines Pyramidendachs:

Das Pyramidendach ist im Innern mit Dachsparren und edlem Zierknauf ausgestattet. Der Dachstuhl passt haargenau aufgrund Feder und Nut. Die Metallabdeckung wird aus hochwertigen Stahlplatten hergestellt. Die Abdeckung ist vollständig zusammengeschweißt, um jegliches Durchsickern ins Gartenhaus zu verhindern. Die handgearbeiteten Abdeckungen werden einzeln geprüft und werden anschließend für einen glatten Look pulverbeschichtet.

Auf dieser Abdeckung wird ein Dachschmuck Ihrer Wahl angebracht. Sie haben die Wahl zwischen einer Kugel aus Chrom oder Messing, einem Wetterhahn und einer Wetterhexe. Die Dachschindeln sind üblicherweise hochwertige Bitumendachschindeln die aus einer Trägerschicht aus Glasvlies bestehen, die auf beiden Seiten mit Bitumen getränkt sind. Die Oberseite der Bitumenschindeln besteht aus einem eingefärbtem Mineralgranulat.

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Bitumendachschindeln werden bevorzugt gewählt, da sie leichtgewichtig, gut biegbar, so wie leicht zu schneiden sind. Trotz alledem sind sie sehr witterungsbeständig und wasserbeständig und dämmen zusätzlich auch noch Geräusche. Am besten werden Bitumendachschindeln ab einer Dachneigung von 15 Grad oder mehr verwendet, um das beste Resultat zu erhalten.

Je steiler die Dachneigung, desto schneller und besser kann das Regenwasser ablaufen und desto besser ist der Raum unterhalb nutzbar. Bei einer geringeren Dachneigung, muss eine regensichere Unterkonstruktion gebaut werden. Die Unterkonstruktion ist hierbei von besonderer Bedeutung, da Sie einerseits dafür sorgen muss, das der Regen ordentlich abfließen kann, andererseits aber auch verhindern soll, dass Schneemassen im Winter unkontrolliert herunter rutscht. Mit einer solchen Unterkonstruktion ist allerdings der Raum unter dem Dach nicht mehr nutzbar.

Der Aufbau eines Pyramidendachs

Bei einem Pyramidendach werden als erstes von den Eckpunkten ausgehend Dachstreben an den Tragleisten montiert, die in der Mitte zusammen laufen. Am Dachfirst wird dann ein Firstklotz befestigt, der die Dachstreben verbindet und zusammenhält. Die Dachstreben werden am Rahmen festgeschraubt. Hierbei stehen diese üblicherweise über die Rahmenkonstruktion hinaus, da dies ästhetischer aussieht. Bei der Montage sollte auf das Dachgefälle geachtet werden, damit Schnee und Regenwasser ablaufen können. Anschließend werden die waagerechten Dachbretter je Dachseite an den Streben verschraubt. Hierbei sollte besonders drauf geachtet werden, das keine Fugenbildung entsteht, da ansonsten das Dach schlecht isoliert ist.

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Anschließend werden die Bitumendachschindeln auf dem Dach verlegt. Abgerundet wird das Dach mit einer Messing oder Chrom Kugel oder einer Wetterhexe auf der Spitze.

Sie sind sich nicht sicher ob ein Pyramidendach, ein Flachdach oder ein Satteldach das richtige für Ihr Gartenhaus ist? Dann seien Sie beruhigend! In den kommenden Monaten werden wir auch auf unsere weiteren Dachformen, das Pultdach und das asymmetrische Dach, eingehen und Ihnen die Besonderheiten dieser Dachformen vorstellen. Seien Sie gespannt!

Weitere Blogbeiträge aus dieser Serie

#1 Warum die richtige Holzqualität entscheidend ist
#2 Bausysteme – Worauf Sie achten sollten
#3 Der Einbau von Fenstern und Türen
#4 Das Satteldach – Worauf es ankommt…
#5 Das Flachdach – Worauf es ankommt…

 

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