#3 Der Einbau von Fenstern und Türen

27 März 2018| News| Mareike Eckhoff


Einmal wöchentlich geben wir in unserer Reihe „Ein Gartenhaus für die Ewigkeit“ wichtige Tipps rund um den Gartenhaus-Bau. Unsere Architekten und Holz-Spezialisten erklären, wie ein langlebiges Gartenhaus im Detail aussehen sollte. Von der Materialwahl bis hin zur Fertigstellung wird alles erläutert. Werden auch Sie zum Holz-Gartenhaus-Experten!


Bei dem Bau eines Gartenhauses muss man viele Dinge berücksichtigen. Noch bevor man mit dem eigentlichen Bau beginnen kann, muss man sich mit unterschiedlichsten Fragestellungen auseinandersetzen. Aus diesem Grund wurde bereits im ersten Blog dieser Serie darauf eingegangen, wie wichtig die Wahl des richtigen Holzes ist. Der Blogbeitrag der letzten Woche behandelt verschiedene Bausysteme und erklärt, worauf es dabei ankommt. Das Wichtigste ist: So wenig Schrauben und Nägel wie möglich verwenden! Dieser Aspekt ist essentiell für ein langlebiges Gartenhaus. Holz muss arbeiten können. Es wächst und schrumpft. Mit einem schraubenfreien Bausystem ist man schon nah dran an einem Gartenhaus für die Ewigkeit. Die Wahl der richtigen Fenster und Türen stellt den nächsten Schritt dar. Warum auch diese schraubenfrei sein sollten und was Sie für eine gute Isolierung benötigen, das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Hochwertiges Holz und fachgerechte Verarbeitung

Die Qualität des Holzes ist entscheidend. Wie bei allen anderen Bauteilen des Gartenhauses, sollten auch die Fenster und Türen aus hochwertigem Holz bestehen. Gründe dafür gibt es viele. Wie bereits erwähnt, arbeitet Holz – und das auch bei Fenstern und Türen. Spart man hierbei und verwendet minderwertiges Holz, ist es wahrscheinlicher, dass sich das Holz verzieht. Es entstehen dann unschöne Ritzen zwischen dem Fensterrahmen und den Wänden. Das führt dazu, dass Wasser in das Gartenhaus eindringen kann. Es wird undicht.

Im besten Fall verwendet man qualitativ hochwertiges Fichtenholz nach europäischen Standards. Wählt man dann noch laminiertes Holz mit Keilzinkung ist man auf der sicheren Seite. Gemeint ist damit, dass die Rahmen der Türen und Fenster aus einzelnen laminierten Holstücken bestehen. Das hat einen großen Vorteil: Die Holzstücke werden so angeordnet, dass ihre Jahresringe in entgegengesetzte Richtungen zeigen. So kann bei Witterungseinflüssen vermieden werden, dass sich das Holz verzieht – denn die einzelnen Holzstücke hindern sich gegenseitig daran. Eine Keilzinkung schafft zusätzliche Stabilität. Der Holzrahmen ist richtig fest.

Fenster mit verzogenem Holzrahmen

Isolierung durch Doppelverglasung

Um von vornherein Ärgernisse zu vermeiden, sollte man auch bei den Fenstern und Türen für eine gute Isolierung sorgen. Empfehlenswert ist eine Isolierung durch Doppelverglasung. Das ist nicht zwingend erforderlich, möchte man aber verhindern, dass das Gartenhaus aufgrund der Witterungsverhältnisse Schaden nimmt, sehr ratsam. Bei undichten Fenstern und Türen können schnell feuchte Stellen entstehen. Zudem kann es im Gartenhaus ziehen, was gemütliche Abende mit Freunden und der Familie ruinieren könnte. Auch muss berücksichtigt werden, dass Stellen, die regelmäßig feucht werden, mit der Zeit einen Nährboden für Schimmelpilze darstellen. Mit einer Doppelverglasung können Sie dies verhindern. Durch die Doppelverglasung kann keine Wärme entweichen und Sie haben länger Freude an Ihrem Gartenhaus. Gesellige Abende im Winter? Dem steht nichts mehr im Weg. Oder Sie möchten empfindliche Pflanzen einlagern? Auch dies ist so problemlos möglich.

Neben einer Doppelverglasung sollte Sie auf eine hochwertige Gummiabdichtung achten. Diese bringt zusätzlichen Schutz. Auch die schmalsten Lücken werden damit geschlossen, sodass weder Wind noch Wasser eindringen können. Ein weiterer Vorteil: Auch unangenehme Geräusche werden abgeschirmt. Lassen Sie den Lärm draußen und entspannen Sie sich in Ihrem Gartenhaus.

Gartenhaus von Lugarde von innen. Wohnraum mit Aussicht auf den Garten

Verstellbare Scharniere

Wie bereits erwähnt, arbeitet Holz. Somit besteht immer das Risiko, dass sich ein Gartenhaus verziehen kann. Entgegenwirken kann man diesem Risiko mit Fenstern und Türen aus laminiertem Holz mit Keilzinkung. Ein Gartenhaus für die Ewigkeit ist das Ziel. Beachten Sie diese Tipps, sind Sie hier schon nah dran. Einen zusätzlichen Mehrwert schaffen verstellbare Scharniere an Fenstern und Türen. Ihr Gartenhaus wird täglich verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Minimieren Sie deshalb das Risiko und achten Sie zusätzlich auf verstellbare Scharniere.

Massivholz in ausreichender Stärke

Bei der Wahl der Fenster und Türen ist darauf zu achten, dass das laminierte Massivholz eine bestimmte Stärke aufweist. Im Allgemeinen lässt sich festhalten, dass mit einem stärkeren Fenster immer auch eine bessere Isolierung einhergeht. Ab einer Stärke von 45 mm kann davon ausgegangen werden, dass es sich um qualitativ sehr hochwertige Produkte handelt. Lugarde bietet seine Türen und Fenster sogar in einer Stärke von 56 mm an. So können Sie sicher sein, die beste Entscheidung für Ihr Gartenhaus getroffen zu haben.

Dreipunktverriegelung zum Einbruchsschutz

Eine Dreipunktverriegelung bei Türen bietet einen optimalen Einbruchsschutz. Insbesondere, wenn Sie teure Gartengeräte lagern, die Einrichtung sehr schätzen oder sich Dinge mit hohem persönlichen Wert in Ihrem Gartenhaus befinden, ist dies ein wichtiger Punkt. Alle zwei Minuten findet in Deutschland ein Einbruch statt. Schützen Sie deshalb Ihr Hab und Gut und machen Sie Ihr Gartenhaus einburchsicher.

Fazit

Insgesamt lässt sich festhalten, dass man auch bei dem Einbau von Fenstern und Türen ganz genau arbeiten muss. Neben der Verwendung von ausreichend starkem laminiertem Massivholz mit Keilzinkung sollten Sie darauf achten, dass die Fenster doppelt verglast sind und eine hochwertige Gummiabdichtung vorhanden ist. Da Holz arbeitet, ist es vorteilhaft, auf verstellbare Scharniere zurückzugreifen. Des Weiteren ist es sinnvoll, bei den Türen über eine Dreipunktverriegelung nachzudenken.

Eine große Auswahl an passenden Fenstern und Türen finden Sie beispielsweise bei Lugarde.

Vorschau

Sehen Sie im nächsten Beitrag dieser Blogserie, wie es weitergeht. Im nächsten Schritt werden unterschiedliche Dachformen behandelt. Hier haben Sie die Qual der Wahl. Was für ein Dach kommt für Sie in Frage? Satteldach, Flachdach, Pultdach, Pyramidendach oder doch lieber ein asymmetrisches Dach? Erfahren Sie, was die einzelnen Dachtypen genau ausmacht und worauf Sie jeweils achten sollten. Es wird in den kommenden Wochen für jeden Dachtypen einen einzelnen Beitrag geben. Den Anfang macht das Satteldach. Seien Sie gespannt!


Weitere Blogbeiträge aus dieser Serie

#1 Warum die richtige Holzqualität entscheidend ist

#2 Bausysteme – Worauf Sie achten sollten

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